Verbesserungsbedarf Verkehrsumleitung Bahnhofplatz für Veloverkehr

erstellt: 25.5.07
modifiziert: 1.6.07 (gelbes Schild); 5.6.07 (Bus Lorrainebrücke); 8.6.07 (Gefahr Bundesgasse entschärft)
Stand: 8.6.2007
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1. Priorität: Sicherheit
2. Priorität: Durchlässigkeit
3. Priorität: verbesserte Signalisationen
 
 
1. Priorität: Sicherheit

1A. Henkerbrünnnlikreuzung

Piktogramme sind markiert seit 17.5.2007, aber leider trotz Hinweisen der IG Velo zu stark rechts in der Spur.
So ist die Wirkung zweifelhaft. Und die Beobachtung zeigt: Die Lage ist unverändert sehr gefährlich.

Die Spurverläufe entsprechen offensichtlich nicht immer der Fahrdynamik.

Links: Das zweite Auto überholt den Velofahrer, dieser "muss" auf der Leitlinie fahren.

Oft wird hier hemmungslos und gefährlich gedrängelt, gehupt und überholt.

Bus und erst recht ortsunkundige LW-Fahrer können die Spur nicht halten.

Die Autofahrenden können diese Engstelle nach wie vor nicht rechtzeitig erfassen.
Die Piktogramme sind in dichtem fliessenem Verkehr kaum erkennbar.
 
 
IG Velo Bern empfiehlt weiterhin eine Regelung analog dem alten Bahnhofplatz, so dass keinesfalls gleichzeitig zwei Autos und ein Velo nebeneinander durch die Engstelle fahren. Die Engstelle ist nur 15cm breiter als auf besagtem altem Bahnhofplatz, wo man die Mittellinie aufgehoben und "anderthalb" Spuren geschaffen hat. Aber hier bewirkt die Mauer rechts eine "psychologische" Eingrenzung der "nutzbaren" Breite um ca. 40cm, was ein Grund ist, dass die Lage wesentlich kritischer ist als auf dem alten Bahnhofplatz.

(Für das Definitivum ab 2009 sind bauliche Anpassung unumgänglich)


 

Ferner zur Henkerbrünnlikreuzung:
 

  • 1A I) Die provisorischen Markierungen müssen erneuert werden (Uebermalungen der alten und falschen Markierungen und Auffrischung der provisorischen), nämlich: 

  • - Radstreifen Richtung Tiefenaustrasse
    - Pfeile und Velosack ab Bierhübeli Richtung Stadt (und zwar wie am 10.10.06 (Henkerbrünnli-Koordinationssitzung Nr. 20) beschlossen, siehe bereits zugestelltes PDF-Dokument vom 27. April 07...)
    - Busspur, Leitlinien und Velopiktogramme Neubrückstr. neben Reithalle.
  • 1A II) Die Ampelphase aus der Engehaldenstr. ist nicht velogerecht, die Räumzeit ist für Velos aus der starken Steigung viel zu kurz.

  • Aufzeichnung der Ampelphase vom 7.6.07, 13 Uhr:

    Im Begehungsprotokoll vom 10.10.06 wurde angekündigt, dass das Problem gelöst werde. 
    Ein nicht ganz konformer Velosack wurde zwar markiert, dieser löst aber das Problem natürlich nicht.
    Eine Zusatzampel existiert nicht, und an den Phasen wurde nichts optimiert.

1B) Einfahrt in den Bierhübeliweg

Velos konnten schon bisher vom Kreisel Bierhübeli her (aus Blickrichtung) nicht anständig in den Bierhübleiweg einbiegen, dies wegen der sehr engen Einfahrt und der Blende in der Mitte.
Neu müssen sie dieses Manöver auch noch in der Normalspur machen und nicht mehr im "Schatten" der Bushaltestelle.
Dies kann zu sehr heiklen Situationen führen, wenn der nachfolgende Verkehr drängt und ein Velo fürs Rechtsabbiegen fast auf null verlangsamen und ausholen (!) muss.

(! und wenn die Einfahrt dann noch zuparkiert wird...) 

Vorschlag: aus Asphalt eine schmale Rampe im Bereich des nicht benutzten Buswartehäuschens aufs Trottoir erstellen, so dass ein konfliktarmes Einschwenken (ohne Ausholen) Ri Bierhübeliweg möglich wird.


1C: Inselplatz, Murtenstrasse stadteinwärts

Hier gibt es drei Teilprobleme ab Murtenstrasse stadteinwärts Ri Inselkreuzung:

  • Die Absperr-Leitplanken entlang der Linksabbiegespur bedeuten eine Gefahr für jene Velos, die Richtung City West fahren wollen. Denn die Zuführung des Veloverkehrs erfolgt auf einem rechtliegenden Radstreifen, geradeausfahrende Velos Richtung Zentrum müssen dann in dieser neuen Engstelle einen Spurwechsel in die linke Geradeaus-Spur vollziehen. Da Autofahrende vor fixen physischen Hindernissen panische Angst zu haben scheinen und die vorhande Spurbreite gar nicht ausschöpfen, ist ein rechtzeitiger Spurwechsel für Velos unter Verkehr fast ausgeschlossen.

  • Lösung: Die Leitplanken auf der Linksabbiegespur um 60cm nach links schieben, so dass die Autofahrenden links keine "Mauer" mehr haben und zumindest ihre Spurbreite voll ausnützen können, wenn ein Velo nach links schwenken muss. 
  • Die Veloampel auf Höhe Einmündung Inselparking ist neu zeitweise sehr unvorteilhaft geschaltet: Es hat dort parallel eine Auto- und eine Veloampel. Zwar bleibt die Veloampel im Normalfall länger grün. Aber beim Wechsel von rot nach grün schaltet die Veloampel etwa zwei Sekunden später als die Autoampel (statt mindestens gleichzeitig oder früher). Da dort für Velofahrer, die in die Laupenstrasse weiterfahren wollen, der erwähnte Spurwechsel angesagt ist und die linke Spur mit Leitplanken optisch eingeengt ist, ergibt das eine ganz unmögliche Situation.


  •  

    Die folgende orange Infotafel ist eher verwirrend. Zum Ausbildungszentrum muss man nicht über die Bühlstrasse, sondern in die gesperrte Linksabbiegespur. 
    Der Text müsste lauten:
    "Bühlstrasse gesperrt, ausgenommen Velo" [indirektes Linksabbiegen benutzen]
    und/oder 
    "Linksabbiegespur gesperrt, ausgenommen Velo zu Ausbildungszentrum Insel".
    Oder man könnte die Tafel ev. ganz weglassen, sie lenkt durch überflüssige Information nur die Autofahrenden ab, die Velos finden den Weg zum Ausbidlungszentrum auch ohne die Tafel.

    Dafür fehlt die für Velos wichtige Info zum indirekten Linksabbiegen, bzw. die kleine rote Tafel mit den Pfeilen rechts neben der Ampel mit dem Hinweis auf das indirekte Linksabbiegen steht am falschen Ort, nämlich erst unmittelbar vor der Kreuzung. Sie müsste vor der Einmündung Inselparking stehen, weil Velofahrende hier den Entscheid fällen, allenfalls nach links einzuspuren.


1D) Stadtbachstrasse: Sicherheitslinie aufheben!

Die Sicherheitslinie auf fast der ganzen Länge ist für die IG Velo Bern unverständlich und unter Berücksichtigung von SVG und SSV absolut unnötig.
Sie verhindert, dass Autos auf der rechten Spur ein Velo legal überholen können (mit genügend Abstand oder ohne Überfahren der Sicherheitslinie), und bewirkt, dass Velos von Autos "gejagt" werden.


1E) Bundesgasse
erübrigt sich, wurde soeben gelöst
 


 
2. Priorität: Durchlässigkeit

2A) Schanzenstrasse/Stadtbachstrasse talwärts:

  • rechts: überdeckte Veloampel:

  • diese sollte wie bisher dem Veloverkehr häufiger (mit dem Bus und den Rechtsabbiegern) grün geben, was offensichtlich auch konfliktfrei möglich ist.
    Etwas anderes wird hier kaum verstanden und akzeptiert.
    (Falls dies nicht möglich sein sollte, wären viele zuführende Velomarkierungen, wie schon vom VCS bemängelt, falsch).


2B) Schanzenstrasse/Stadtbachstrasse II:

    Ermöglichen eines legalen Linksabbiegens. 
    Zu Fuss via den oberen Fussgängerstreifen ist überhaupt nicht attraktiv; das macht nur, wer Angst hat.
    Hinter dem Pfosten bestünde bei wenig Verkehr eine geschützte Linksabbiegemöglichkeit, ohne dass man vier Sicherheitslinien überfahren müsste.


2C) Schanzenstrasse/Welle:

    Könnte die "Panzersperre" für die Freigabe des schon angedeuteten Radstreifens entfernt werden?


2D) Schanzenstrasse/Hirschengraben:

    Die vorgesehene Veloführung wird nicht verstanden und kaum benützt.
    Fast alle Velos Richtung Monbijou, Bundesplatz und Bahnhofplatz fahren durch die abgesperrte Spur und dann quer über die Kreuzung.
    Eine Lösung in dieser Richtung sollte legalisiert werden. Denn der bisher vorgesehene Korridor wiese ohnehin zuwenig Kapazität auf und ist, da ungeregelt, auch viel gefährlicher als die momentane Praxis.

    Ferner:
     

  • Einfahrt in den Bubenbergplatz Richtung Markthalle anbieten (stattdessen wurde die bestehende Veloeinfahrt beim gelben Balken Ende letzte Woche mit einer weiteren Schikane versehen...)
  • Fussgängerstreifen zwischen Wendy und Mittelinsel Bubenbergplatz wieder markieren, da die Fussgänger beim ungeregelten Uebergang ohne Ampel das Vortrittsrecht ohnehin beanspruchen!


2E) Linksabbiegemöglichkeit vom Bahnhofplatz her in den Hirschengraben anbieten

Die entsprechende Ampel wurde zugedeckt.
Auch diese Verbindung sollte markiert oder signalisiert werden.

 


 
3. Priorität: verbesserte Signalisationen
 
  • A) Vielerorts stehen Hinweistafeln oder Signale, die offensichtlich für den Veloverkehr nicht gelten
  • B) Kreuzung Länggasstr - Mittelstr./Bühlstr.:

  • Einige Linksabbieger aus der Mittelstrasse missachten das Vortrittsrecht der Geradeausfahrer aus der Bühlstrasse. Dies vermehrt seit der Umleitungung über die Mittelstrasse Länggassstrasse. 
    Die Bühlstrasse sollte 2-3 Sekunden vor der Mittelstrasse grün bekommen.
     
  • D) Markierung / Busführung Lorrainebrücke: 

  • Warum darf oder wo soll der Bus die Sicherheitslinien überqueren?
    ____
     
  • C) Bundesgasse: Einbahn-Gegenlauf für Velos zwischen Hirschengraben und Schwanengasse:

  • Könnte man diesen nun wieder einführen und markieren?
    KW 17-20: Asphaltrampe aufs Trottoir fehlte; KW20: Signal "Einfahrt verboten, Velos gestattet" stand, aber keine Gegenverkehrspur war markiert.